Das Reeperbahn Festival gefeiert wird bis spät in die Nacht

Dicht mit der Geschichte Hamburgs ist die Reeperbahn verbunden. Wer in der Hansestadt abends ausgehen möchte, kommt an der 800 Meter langen Vergnügungsmeile nicht vorbei, die bereits seit vielen Jahren Weltruhm erlangt hat. Dabei hat die ursprüngliche Bedeutung „Reeperbahn“ nicht viel mit den zahlreichen Clubs, Bars und Lokale zu tun, die heute den einzigartigen Charme ausmachen. Vielmehr wurde sie nach Seilern und Taumachern benannt, die als Reepschlägern bezeichnet wurden. Sie übten in Hamburg ihr Handwerk nachweislich ab dem Jahr 1633 aus. Da es Seiler auch in anderen Städten gab, ist der Straßenname nicht einzigartig wie manche vermuten. Ein wahres Unikat ist allerdings das Reeperbahn Festival, das im Herbst stattfindet.

Spannende Fakten rund um das Reeperbahn Festival

Mittlerweile hat sich das Reeperbahn Festival zum größten Clubfestival in ganz Europa entwickelt. Tausende Besucher lockt die Hansestadt jedes Jahr im September an. Doch das Reeperbahn Festival ist nicht nur ein Treffpunkt von Musikfans und Partytigern, sondern auch eine Plattform für Unternehmen aus dem Musikbusiness. Hier einige interessante Zahlen zu dem Festival:

 

  • Das Reeperbahnfestival findet Ende September an vier Tagen statt
  • Als es zum ersten Mal im Jahr 2006 ausgetragen wurde, kamen 11.500 Teilenehmer, die Anzahl der Vertreter des Fachpublikums wurde auf 200 geschätzt. Fünf Jahre später waren es bereits 18.000 Musikfans und 2.000 Experten. Den bisherigen Rekord hielt das Jahr 2019, als sich rund 50.000 Besucher und 5.900 Fachgäste auf der Reeperbahn trafen.
  • An den 100 Spielorten an der Reeperbahn finden ungefähr 1.100 Programmpunkte, darunter 600 Konzerte statt.

 

Als das Reeperbahn Festival im Jahr 2006 zum ersten Mal stattfand, gab es gerade einmal 21 Locations. Eine der größten Open Air Bühnen befindet sich auf dem Spielbudenplatz, hier gibt es auch Informationsstände und vielseitige Gastronomieangebote. Auch außergewöhnliche Veranstaltungsorte wie das Hamburger Schulmuseum, der Michel, die Elbphilharmonie und die St. Pauli-Kirche werden mit einbezogen.

 

Erweitertes Programm beim Reeperbahn Festival

Während sich das Reeperbahn Festival in den ersten Jahren seiner Austragung auf Musik beschränkte, ist das Programm heute breiter aufgestellt. Ende September zieht es Menschen von nah und fern, die sonst gerne bei NetBet spielen auf die Hamburger Partymeile. Auch hier müssen sie auf das Wetten nicht verzichten, da sich das Smartphone als intelligentes Eingabegerät anbietet um die Tipps zu platzieren. Auf der Reeperbahn erleben sie ein ähnlich großes Angebot wie auf den Wettportalen: Das Programm umfasst neben unzähligen Konzerten auch Ausstellungen, Lesungen, Konzerte und Filmvorführungen.

Viele heute bekannte Musiker sind auf der Reeperbahn aufgetreten, noch bevor sie den internationalen Durchbruch schafften. Sogar Ed Sheeran, Cro oder Chilly Gonzales gaben sich hier ein Stelldichein. Das Reeperbahn Festival ist deshalb so beliebt, weil es viele verschiedene Stile abdeckt: Es sind sowohl Musiker aus den Genres Pop und Rock als auch aus Indie, Eletronic, Jazz und Hip-Hop zu hören. Warum so viele aufstrebende Künstler sich auf dem Reeperbahn Festival zeigen liegt an den Preisen, die von einer Fachjury vergeben wird. Heiß begehrt ist zum Beispiel der Anchor Award, der seit 2016 an Newcomer verliehen wird. Für die jungen Musiker kann er das letzte Puzzleteil sein, um sich auf dem internationalen Parkett zu behaupten. Im Jahr 2019 zum Beispiel bewarben sich 73 Musiker um die heiß begehrte Trophäe. Davon wurden sechs nominiert, wobei die ukrainische Rapperin Alyona Alyona als Siegerin hervorging. Obwohl sie auf ukrainisch rappte, war die Jury von ihrer Bühnenpräsenz restlos begeistert.

 

Fixer Bestandteil des Reeperbahn Festivals ist seit dem Jahr 2013 der Helga! Festival Award. Im Rahmen eines Publikumsvotings werden die besten Festivals in unterschiedlichen Kategorien prämiert: Gekürt werden unter anderem die besten Events für die ältere Generation, das anmutigste Camping-Gelände und die Veranstalter mit dem „besten Gewissen“.