St. Pauli pinkelt zurück Gegen Wildpinkler

Hamburgs Partyviertel St. Pauli pinkelt ab sofort zurück:
Die Interessengemeischaft St. Pauli e.V. hat eine Aktion gestartet, bei der im ganzen Viertel oft heimgesuchte Wände mit superhydrophobem Lack beschichtet wurden. Dieser ist so wasserabweisend, dass er Urin zurückspritzt. So sollen Wildpinkler gestoppt werden.

Quartiesmanager Lras SchützeSt. Pauli ist mit über 20 Millionen Besuchern pro Jahr das Partyviertel in Hamburg. Doch trotz Verbot, Bußgeldern und öffentlichen Toiletten pinkeln Betrunkene überall hin. Das ruiniert das Stadtbild und stinkt den Anwohnern. Darum haben das BID Reeperbahn+ und die Interessengemeinschaft St. Pauli e.V. eine unbürokratische Lösung gefunden, mit der man weder Touristen vergrault – noch den ruppigen Charme des Stadtteils verliert.
Im ganzen Viertel wurden oft heimgesuchte Wände mit superhydrophobem Lack beschichtet. Ein handelsübliches Produkt – so wasserabweisend, dass Wasser – und Urin – viel stärker zurückspritzt als bei unbehandelten Wänden. Das sorgt beim Pinkeln für nasse Hosen und Schuhe. Und hoffentlich auch für ein Umdenken bei den Pinklern.
Zusätzlich wurden viele behandelte Wände mit Hinweisschildern in deutscher und englischer Sprache versehen. Die Botschaft: „Hier nicht pinkeln! Wir pinkeln zurück. Dein St. Pauli“ versehen.

Dazu Julia Staron, Quartiersmanagerin BID Reeperbahn+ und Beiratsmitglied der IG St. Pauli: „Wildpinkler seid gewarnt: Nicht alle Wände tragen ein Hinweisschild…“

https://www.youtube.com/watch?v=uoN5EteWCH8
 

 
 
Sankt Pauli pinkelt zurück

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