Reeperbahn Festival – der Samstag

Der Reeperbahn Festival-Samstag begann für das Team von Reeperbahn.de gegen Mittag. In der Spielbude trat Adele Nigro aka Any Other auf. Mit Avantgarde-Indie-Folk-Rock bezauberte Any Other das Publikum.

Auf der Fritz Bühne auf dem Festival Village gaben sich Black Sea Dahu die Ehre – Die sechs Bandmitglieder aus der Schweiz legten sich ins Zeug und gaben eine Mischung aus Indie und Folk zum Besten. Das Festival Village ließ sich auch sonst nicht lumpen – hier war viel los! Die Ausstellung von Klaus Voormann zog weiterhin viele Gäste an, im „Digitalen Beichtstuhl“ konnte man seine Sünden beichten. Diese wurden dann auf dem Heiligengeistfeld anonymisiert veröffentlicht. Mit der Fritz Bühne war natürlich auch für die musikalische Unterlegung gesorgt.

Weiter ging es wieder zum Spielbudenplatz. Hier fand, wie jedes Jahr, die Flatstock Europe Poster Convention statt. Jedes Poster ist eine einzige Ausgefallenheit – feinste Siebdruckkunst, streng limitiert und handsigniert. Die Künstler waren auch vor Ort und standen Rede und Antwort.

Was in diesem Jahr aufgefallen ist, waren die teilweise langen Schlangen vor den Locations. Beim Docks musste man vor fast allen Konzerten warten, der Andrang war groß. Auch auf der Spielbude kam es Samstag zu langen Warteschlangen.

Bei der Astrabühne „Zur geilen Knolle“ trat am Nachmittag das Duo Aroma auf. Mit E-Gitarren und analogen Synthesizern erinnerten sie stark an The Doors und begeisterten den schon sehr vollen Spielbudenplatz.

Auch am Abend war der Spielbudenplatz gut besucht. Um 19 Uhr kam das Highlight auf die Astrabühne – Zach Said. Der Singer/Songwriter aus Großbritannien spielte Popsongs mit Indie-Einschlag aber auch Hip-Hop-Rhythmen.