Die Statussymbole der Fußballer

Die neue Saison 2020/2021 lässt nicht mehr lange auf sich warten und die Fußballer des FC St. Pauli fiebern bereits dem ersten Spiel in Bochum entgegen. Weniger in der zweiten als vielmehr in der ersten Liga und dem internationalen Fußball wird dann wieder der ein oder andere Paradiesvogel hervorstechen und mit extravaganten Momenten oder gar Eitelkeiten aufwarten. Werfen wir einmal einen Blick auf einige Statussymbole von Fußballern, die sowohl in der Kabine als auch in den Medien durchaus für Gesprächsstoff sorgen.

Tattoos

Was früher eher eine Ausnahme war, ist mittlerweile immer öfter an professionellen Fußballern zu bewundern: Tattoos. Man könnte fast den Eindruck bekommen, dass nur wer etwas auf sich hält, mindestens eine Tätowierung an seinem Körper präsentiert. Je größer und ausgefallener, desto besser. Mitunter helfen Tattoos sogar, ein bestimmtes Image aufzubauen oder zu verstärken. Wer besonders furchteinflößend auf dem Platz daherkommen will, der kleistert sich mit Tätowierungen zu und unterstreicht sein rüpelhaftes Verhalten. Das beste Beispiel ist Sergio Ramos, der aggressiv und listig spielt und mit seinem Look noch eins drauf setzt. Andere Fußballer wie Toni Kroos ehren ihre Kinder mit entsprechenden Tattoos, während Kevin Großkreutz die Dortmunder Skyline tätowiert hat.

Luxusuhren

Es ist keine Überraschung: Die teuersten Fußballer der Welt tragen auch die kostspieligsten Uhren. Der Argentinier Lionel Messi vertraut auf die limitierten Modelle der Marke Jacob & Co, mit der er auch kooperiert. 130.000 Euro für die Grand Complication Masterpieces – Epic SF24 Tourbillon kann sich der mehrmalige Weltfußballer aber locker leisten. Noch teurer ist Ex-Bayern-Star Franck Ribéry unterwegs, der gerne Luxusuhren von Richard Mille trägt und dabei schon mal Kosten von 195.000 Euro in Kauf nimmt. Nicht ganz so kostenintensiv sind Luxusuhren von Marken wie Rolex, Breitling oder Omega. Modelle wie die Omega Moonwatch sind legendär und für einen Bruchteil der oben genannten Summen zu haben. Bei einem vertrauenswürdigen Händler gekauft, handelt es sich um hochwertige Originale, die im Alltag zu den unterschiedlichsten Outfits getragen werden können. Nicht auszuschließen, dass auch Profi-Kicker auf die Qualität solcher Luxusuhren vertrauen.

Goldene Steaks

Während Luxusuhren von Prestige und Stil zeugen, lösen andere Statussymbole einfach nur Fremdscham aus. Ein Experte dafür ist Franck Ribéry, der 2019 in Dubai ein mit 24 Karat Blattgold verziertes Steak genoss, das zirka 1200 Euro gekostet hat. Derselben Verlockung konnte 1 Jahr später Jadon Sancho von Borussia Dortmund ebenfalls nicht widerstehen und beging denselben Fehler. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Es ist das Recht eines jeden Fußballers, mit selbst verdientem Geld das anzustellen, was er will. Dass auf solche Protz-Anfälle teilweise scharfe Reaktionen folgen, sollte aber auch niemanden überraschen. Ribéry hätte die Tragweite mit seinen damals 35 Jahren erahnen müssen – ähnlich wie Sancho, der die Reaktionen auf die Steak-Affäre des Franzosen garantiert mitbekommen hat.

Kleidung

Mode scheint so manchem Fußballer fast schon wichtiger zu sein als der Fußball an sich. Okay, stimmt die Leistung auf dem Platz, lässt sich das verschmerzen. Und so manches Outfit zaubert uns Betrachtern sogar ein Schmunzeln ins Gesicht. Pierre-Emerick Aubameyang beispielsweise verwandelte sich zu seinen Bundesliga-Zeiten bei Borussia Dortmund dank Fellweste in einen gefiederten Blickfang. Nicht minder aufsehenerregend präsentierte sich der Brasilianer Alex Alves Anfang des Jahrtausends bei Hertha BSC. Dort hatte er schnell seinen Spitznamen als die Diva im weißen Pelzmantel weg, was auf einen Besuch bei der Hertha-Weihnachtsfeier zurückzuführen ist. Extrovertierte Outfits sind eben immer noch der einfachste Weg, die Blicke auf sich zu ziehen!