830. Hafengeburtstag Große Sause am Hafen

Von Freitag, 10. Mai bis Sonntag, 12. Mai wird wieder gefeiert! Die Geburtsstunde des Hamburger Hafens jährt sich zum 829. Mal. Die Tradition des Hafengeburtstags geht auf einen Freibrief zurück, den Kaiser Friedrich Barbarossa am 7. Mai 1189 ausstellte. Der Inhalt: Zollfreiheit für Schiffe auf der Elbe bis zur Nordsee. Einen Hafen besitzt Hamburg allerdings schon länger. Datiert wird der erste „Anlegeplatz“ auf das Jahr 830. Mittlerweile ist der Hamburger Hafen der zweitgrößte Containerhafen Europas.

Ein ganz besonderes Besichtigungsprogramm hat das Hafen Hamburg Marketing e.V. im Rahmen des Hafengeburtstags 2019 auf die Beine gestellt. Insgesamt fünf spannende Hafentouren für Privatpersonen vermitteln vielfältige Einblicke in die Welt des Hafens. Umschlag- und Logistikbetriebe des Hafens öffnen zu diesem Anlass ihre Tore und gewähren den angemeldeten Teilnehmerinnen und Teilnehmern der Besichtigungstouren exklusive Einblicke hinter die Kulissen von Deutschlands größtem Universalhafen.

Hier die wichtigsten Höhepunkte:
Hafenmeile
10. bis 12. Mai 2019
Freitag und Samstag: 10 bis 24 Uhr
Sonntag: 10 bis 21 Uhr
Internationaler Ökumenischer Eröffnungsgottesdienst
Freitag, 10. Mai, 12:00 bis 13:00 Uhr
Große Einlaufparade mit offizieller Eröffnung
Freitag, 10. Mai, ab 14:00 Uhr
Schlepperballett
Samstag, 11. Mai, 18:30 Uhr
Großes AIDA Feuerwerk
Samstag, 11. Mai, 22:30 Uhr
Große Auslaufparade
Sonntag, 12. Mai, 18 bis 19 Uhr

hafengeburtstag feuerwerkZu der Hafensause gehören gewisse Traditionen, die auch in diesem Jahr nicht fehlen. Dazu gehören die große Einlaufparade am Freitag.

Auch 2019 beteiligen sich daran mehr als 300 schwimmende Gäste aus sämtlichen Bereichen des maritimen Lebens – darunter Windjammer, Traditionssegler und Museumsschiffe, Marine- und Kreuzfahrtschiffe, Motor- und Segelyachten sowie Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr, Fischereischutz, Wasserschutzpolizei, Bundespolizei, THW, DGzRS und Zoll. 2019 laufen unter anderem Großsegler wie die Kruzenshtern, die Sedov, die Mir und die Alexander von Humboldt II in den Hafen ein.

Diesmal sind wieder Großsegler wie die „Kruzenshtern“, „Mir“, „Sedov“ und „Alexander von Humboldt II“, sowie diverse Schiffe der Marine und Feuerwehr dabei. Dazu der Fischereischutz, der THW, die Wasserschutz- und Bundespolizei, der Zoll, diverse Motor- und Segelyachten sowie Traditions- und Museumsschiffe.
Viele der Schiffe bieten ein sogenanntes Open-Ship an, das heißt, die Besucher werden durch die Schiffsräume geführt.

Besucher des Hafengeburtstags können sich zudem auf 10 Kreuzfahrtriesen freuen. Allein die Kreuzfahrt-Reederei AIDA nimmt dieses Jahr mit vier Kreuzfahrtschiffen am Hafengeburtstag teil, der AIDAvita (Freitag, Liegeplatz Cruisecenter Hafen City), der AIDAluna (Freitag, Liegeplatz Cruise Center Steinwerder), der AIDAperla (Samstag, Liegeplatz Cruise Center Steinwerder) und der AIDAsol (Sonntag, Liegeplatz Cruise Center Altona).

Zu den Programm-Highlights gehört das weltweit einzigartige Schlepperballett am Samstag um 18:30 Uhr an den Landungsbrücken. Pirouetten der bis zu 3000 PS-starken und äußerst wendigen Schlepper, die bis auf wenige Zentimeter an das Ufer heranschunkeln begeistern jedes Jahr hunderttausende Besucher.  Die Musik variiert jedes Jahr. Insgesamt 27 Titel hat der Koordinator auf seiner Liste stehen. Jede Tanzfigur beginnt mit einem neuen Titel. Den Abschluss des Schlepperballetts bildet traditionell das Lied „In Hamburg sagt man Tschüss“ von Heidi Kabel, zu dem die Schlepper einen Kreis bilden und sich vom Publikum verabschieden. Ein weiteres Highlight sind die vielen „OpenShip“-Termine. Bei vielen Schiffen kann wieder besichtigt, entdeckt und gestaunt werden!

Ein neuer Programmpunkt soll die Besucher am ersten Abend anlocken: Unter dem Motto „Hafenschiffe unter einer Flagge“ will die Flotte Hamburg am Freitagabend einige ihrer wichtigsten städtischen Wasserfahrzeuge präsentieren. Den Höhepunkt soll als „Premierengast“ das neue Feuerlöschboot der Flotte bilden: Die „Branddirektor Westphal“ ist laut Feuerwehr das modernste Löschboot in Europa.

Partnerland ist in diesem Jahr die südfranzösische Region Okzitanien. Besucher dürfen sich unter anderem auf kulinarische Spezialitäten wie Austern und auf regionaltypische Biere freuen. Aus Frankreich stammt auch der Hightech-Katamaran „Energy Observer“, den die Besucher des Hafenfests besichtigen können. Das 30 Meter lange und knapp 13 Meter breite Schiff ist in der Lage, aus Meerwasser eigenen Wasserstoff herzustellen und fährt somit ohne Ausstoß von Treibhausgasen und Feinstaub. Für den umweltfreundlichen Katamaran ist Hamburg eine Station seiner Weltumrundung, zu der er im Sommer 2017 aufgebrochen ist.

ort_hafen_rickmer_rickmers_bugAber was wäre so ein Hafengeburtstag ohne Musik. Neben der Jolly Roger-Bühne mit typischem Pauli-Sound gibt es die Becks-Bühne mit dem üblichen NDR-Flair. Weitere Bühnen befinden sich in der Fischauktionshalle und dem Museumshafen Övelgönne. Auf der REWE-Bühne gibt es neben Musik auch viel Comedy.

 

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Viel Spaß

wünscht reeperbahn.de