Panik City Das "Udoversum" auf dem Kiez

Die Reeperbahn ist nun um eine Attraktion reicher: Die Panik City. Eingebettet zwischen den Musikclubs Kukuun, Häkken, Gaga und Bahnhof Pauli, der Kleinkunstbühne Schmidtchen und der Bar Alte Liebe ist die Panik City am 19. März im Klubhaus eröffnet worden.

Auf über 700 Quadratmetern wird den Besuchern ein gigantischer Hightech-Spaß geboten. Jeder Raum ist einem Teil aus Lindenbergs Leben gewidmet.

Mit dem Glasfahrstuhl geht es in den vierten Stock. 90 Minuten dauert eine geführte Tour durch die „Udo Lindenberg Experience“. Begonnen wird die Tour in Udos Racherlounge im Hotel Atlantik – seiner Wohnstätte.

Ein eigenes Zimmer hat auch die DDR, gegen die er nach Kräften angesungen hat, einmal sogar im Palast der Republik. Auf einem Podest steht die Gitarre, die er einst Erich Honecker schenkte. Daneben ein Trabi, der Lindenberg gehört.

Es gibt eine Eierlikörbar und ein Tonstudio, in dem die Besucher gemeinsam mit dem per Video eingespielten Lindenberg einen Song aufnehmen können. Ein Raum stellt das westfälische Gronau dar, die Geburtsstadt des Sängers. Er und seine Schwester Inge unterhalten sich auf separaten Bildschirmen miteinander. Im Fenster seines stilisierten Elternhauses gibt ein Jugendfreund ein Statement ab. Einen Raum weiter können die Besucher auf mehreren Multimedia-Tischen ihre eigenen „Likörelle“ malen und sich anschließend mailen lassen.

In der letzten Station erleben die Besucher mit spaciger Virtual-Reality-Brille Lindenberg live auf der Bühne wo er „Reeperbahn, du geile Meile“ performt.

Der Eintritt staffelt sich je nach Wochentag und Uhrzeit und fängt bei 18,50€ an.

Fotos: © by Tine Acke

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