Grenzsäule

Vor dem Grundstück Reeperbahn 170 a-f steht auf dem Fußgängerweg ein Denkmal der Hamburger und Altonaer Geschichte: eine originale Grenzsäule des Nobistors aus dem Jahre 1848.

Grenzsäule-Reeperbahn-NobistorDas Tor war kein steinernes Bauwerk, sondern bestand nur aus zwei „Grenzsteinen“, d.h. zwei gusseisernen Säulen, zwischen denen nachts ein einfaches Tor geschlossen wurde. Das Tor war die Übergangstelle von Hamburg in die selbständige Stadt Altona. 1860 verlor das Tor mit der Aufhebung der Torsperre seine Funktion.
Die zweite Säule befindet sich heute nicht mehr an dieser Stelle; Fragmente lagern jedoch im Depot des Museums für Hamburgische Geschichte.

Die Bezirksversammlung von Hamburg-Mitte hat am 20.2.2014 einstimmig beschlossen, dass die zweite Säule wiederhergestellt werden und einen Platz neben der anderen Säule finden soll. Dann wäre das alte Nobistor wieder als echtes Tor erkennbar und auch passierbar.